Für Entdecker

Klangschalen

Ende der 1990er Jahre baute der Silberschmied Christof Grosse die erste Wasserklangschale. Diese Wasserklangschale ist ein vollweriges, neuartiges und multisensorisches Musikinstrument, dass es in unterschiedlichen Größen gibt. Es gibt sogar eine Klangschale mit einem Meter Durchmesser. Diese Schale wiegt fast 100 Kg. und fasst 80 Liter.

Um eine Klangschale zum Klingen zu bringen, wird sie mit Wasser gefüllt. Dann befeuchtet man seine Hände und legt sie auf die beiden Griffe der Schale. Die Hände sollten dabei möglichst fettfrei sein, denn dann kann man mit den Händen und den Fingern auf den polierten Reibeflächen reiben und damit die Schale in Schwingungen versetzen.

Es funktioniert ähnlich wie dem Reiben eines Weinglases, dem man einen Ton mit den Fingerspitzen entlocken möchte.

Die Vibration der Schale überträgt sich nun auf das Wasser und das gerät in Schwingungen und vielfältiger Klang breitet sich aus. Wie alle Instrumente ist auch eine Klangschale auf einen Grundton gestimmt. Je nach Klang entstehen im Wasser unterschiedliche Muster.

Klangschalen
Steinpendel

Steinpendel

Der Pendelstein unseres großen Steinpendel auf dem Mars Skipper Hof sieht ganz schön mächtig aus. Du kannst es Dir kaum vorstellen, dass Du diesen schweren Pendelstein mit sehr geringem Kraftaufwand in kürzester Zeit zum Schwingen bringen kannst. Ganz allein oder gemeinsam mit Deinen Freunden. Sogar mit dem kleinen Finger kannst Du ohne Schwierigkeiten für eine lang anhaltende Drehung sorgen. Du kannst Dich aber auch auf den Stein setzen und gemeinsam mit ihm schwingen. Schließe Deine Augen und spüre wie Du und der Pendelstein ganz langsam schwingt und Eure bewegungen sich immer weiter verlangsamen und es sich tatsächlich ein wenig nach Schwerelosigkeit anfühlt. Oder vielleicht versuchst Du nur mit einem einzigen Haar, dass Du um das Seil legst das Pendel in Bewegung zu setzen. Du denkst, dass ist unmöglich? Versuch es doch einmal.

Wenn Du besonders mutig bist, kannst Du Dich auch unter das schwingende Steinpendel legen und schließt Deine Augen. Was spürst Du und wie fühlt es sich an, wenn man weiß, dass ein so großer Stein über einem schwebt und kreist? Spürst Du Miut oder fühlst Du Dich doch ein wenig ängstlich?

Windharfen

Die Windharfe wird auch Äolsharfe, Geister- oder Wetterharfe genannt und es ist eine besondere Form des Monochords (das ist ein Saiteninstrument). Wie ein Monochord hat auch die Windharfe eine oder mehrere Saiten und ist gewöhnlich auf einen einzigen Ton gestimmt. Das Monochord wird von Menschen gespielt , doch bei der Windharfe scheinen die Töne „wie von Geisterhand“ gespielt zu werden. Das ist auch der Grund, warum viele Menschen auch „Geisterharfe“ oder „Äolsharfe“ zu ihr sagen. Der Name „Äolsharfe“ leitet sich übrigens von Äolus, dem griechischen Gott des Windes her.

Windharfen gibt es in vielen unterschiedlichen Arten und Größen. Aber alle haben einen länglichen Resonanzkasten, meist mit Schalllöchern. Auf diesem Resonanzkasten sind Saiten in beliebig großer Anzahl, jedoch oft in unterschiedlicher Beschaffenheit und Dicke aufgespannt, die auf einen einzigen Ton gestimmt werden. Weil die Saiten der Windharfe vom Wind „gespielt“ werden, entstehen dadurch viel feinere und geheimnisvollere Klänge als bei einem Monochord.

Windharfen